Handwerk Tarifübersicht 2026

Tariftabellen für 10 Handwerksbranchen

Von Elektriker bis Maurer – hier finden Sie aktuelle Ecklöhne, Lohngruppen und Zulagen. Für Arbeitnehmer, die wissen wollen, was ihnen zusteht. Für Arbeitgeber, die fair zahlen und die besten Köpfe gewinnen wollen.

Was verdienen Handwerker nach Tarif? (Geselle, Ecklohn)

Die tariflichen Ecklöhne für ausgebildete Gesellen liegen je nach Branche zwischen 18,50 und 24,50 €/Stunde (Westdeutschland). Das entspricht Bruttomonatsgehältern von ca.

3.000 bis 4.200 €. Dachdecker und Zimmerer zählen zu den bestbezahlten Branchen.

Was verdient ein Handwerksmeister nach Tarif?

Handwerksmeister verdienen tariflich je nach Branche und Verantwortung zwischen 4.300 und 7.000 € brutto. Hinzu kommen Zulagen, Sonderzahlungen und übertarifliche Benefits.

In Leitungsfunktion (Betriebsleiter/Bauleiter) sind auch höhere Werte üblich.

Tarifvergleich: Alle 10 Branchen auf einen Blick

Richtwerte für tarifgebundene Betriebe in Westdeutschland. Regionale Abweichungen sind möglich.

Für Arbeitnehmer

Du verdienst unter Tarif?

Trag dich kostenlos in den Handwerker-Talentpool ein. Lass dich von Betrieben finden, die fair zahlen – anonym, ohne Konto, in 60 Sekunden.

Jetzt in Talentpool eintragen
Für Arbeitgeber

Stellenanzeige mit Gehaltsangabe?

Erstellen Sie mit KI-Unterstützung eine faire, gehaltstransparente Stellenanzeige. Das erhöht die Bewerberzahl um bis zu 40%.

Jetzt kostenlos schalten
Häufige Fragen

Alles über Handwerkstarife erklärt

Welches Handwerk zahlt am besten nach Tarif?

Im Vergleich der Ecklöhne (Geselle mit Berufserfahrung) liegen aktuell Dachdecker und Zimmerer an der Spitze mit tariflichen Ecklöhnen über 21 €/Stunde. Elektriker und SHK folgen dicht dahinter.

Der konkrete Verdienst hängt aber stark von Region, Betrieb und Spezialisierung ab.

Muss mein Betrieb tarifgebunden sein?

Nur tarifgebundene Betriebe (Mitglied im Arbeitgeberverband) sind verpflichtet, nach Tarif zu zahlen. Ausnahme: Branchen mit allgemeinverbindlich erklärtem Mindestlohn.

Die meisten Betriebe orientieren sich am Tarif, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Was ist der Unterschied zwischen Mindestlohn und Tariflohn?

Der gesetzliche Mindestlohn (2026: 12,82 €/Std.) ist die Untergrenze für alle. Branchenspezifische Mindestlöhne (z.B.

Bau, Maler) liegen höher. Der Tariflohn wird in Tarifverträgen ausgehandelt – meist nochmals darüber.

Wie oft werden Tarifverträge im Handwerk aktualisiert?

Die meisten Handwerkstarife werden 1-2 Jahre vereinbart und dann neu verhandelt. Insbesondere seit 2022 gab es deutliche Erhöhungen (5-8% p.a.) zur Inflationsbekämpfung.

Es lohnt sich, die Werte mit der regionalen Innung zu prüfen.

Zählen Zulagen zum Tarifgehalt?

Nein. Zulagen (Schmutz, Erschwernis, Montage, Nacht) kommen auf das Grundgehalt obendrauf.

Sie können je nach Branche und Einsatzort das monatliche Einkommen um 10-30% anheben.

Sind Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld Pflicht?

Im Bauhauptgewerbe ist das Urlaubsgeld über die SOKA-BAU (früher ULAK) tarifvertraglich verpflichtend. In anderen Branchen ist es abhängig vom Einzelvertrag.

Viele Betriebe zahlen freiwillig, oft als wichtiges Recruiting-Benefit.